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Erstmals Rennabruch eines laufenden Bewerbes in Österreich

Noch nie in der 25-jährigen Geschichte des ÖTRV musste ein laufender Triathlonbewerb abgebrochen werden. Ein Unwetter ungeahnten Ausmaßes machte am Samstag den Veranstaltern des Gmunden Triathlons einen Strich durch die Rechnung und zwang die Rennleitung zum Abbruch des Bewerbes.

Gutes Wetter, nahezu Windstille und ein paar angesagte Regenschauer waren die Vorboten eines durchaus normalen Rennnachmittags in Gmunden die die knapp 300 Teilnehmer auf einen weiteren tollen Gmunden Event einstimmten. Es kam jedoch ganz anders.
Nach dem sich dunkle Gewitterwolken zusammen brauten wurde der Schwimmbewerb kurzerhand auf 350 Meter verkürzt, sodass ein sicheres Schwimmen im Traunsee ermöglicht wurden. Rasch wurde die drei Startwellen im fünf Minuten Takt auf die Strecke geschickt und der erste "Teilerfolg" mit der Meldung "Alle Athleten an Land" ließ nicht lange auf sich warten.
Doch dann brach das Unheil herein. Starkregen, Hagel und Windboen auf der Radstrecke zwangen einen Teil der Athleten zum Unterstellen unter Garagen, Vordächern oder Busstationen. Streckenposten, wie meist üblich von örtlichen Feuerwehren, wurden zu Einsätzen abgezogen, Streckenmarkierungen und Aufbauten binnen kürzester Zeit nahezu völlig zerstört.
Einige Athleten fuhren dennoch das Rennen weiter und versuchten noch den abschließenden Laufbewerb in Angriff zu nehmen. Dann jedoch das Aus der Rennleitung. "Wir konnten für die Athleten weder die Fairness noch die Sicherheit beim Rad- und Laufsplit garantieren. So blieb uns nur die Entscheidung das Rennen abzubrechen. Zum Glück ist nichts Ernsthaftes passiert", fasst Chefkampfrichter Werner Michalicka die Entscheidung zusammen.
Das bittere Ende der Veranstaltung bleibt natürlich auch beim Team des Gmunden Triathlons rund um Adi Stöger noch länger im Fokus. Nichts desto Trotz war in Gmunden einmal mehr alles angerichtet für einen großen Triathlontag. Und auch wenn die Triathleten bekannt hart im nehmen sind, ist doch die Sicherheit der Athleten das oberste Gebot einer Veranstaltung, die an diesem Tag einfach nicht mehr gegeben war.
Für den Mut auch einmal eine deratige Entscheidung treffen zu müssen und dies auch zu tun, gebührt den Entscheidungsträgern unser Respekt und die entsprechende Anerkennung.

Nachstehend das Statement des Veranstalterteams auf deren Website:
Liebe Athletinnen, Athleten und Zuseher!
Der gestrige Tag ist bei weitem nicht so verlaufen wie wir uns bzw. ihr euch das vorgestellt hatten. Die Szenen die sich beim heurigen Gmunden Triathlon abgespielt haben, waren leider Gottes weit entfernt von einer gelungen Veranstaltung und es der "Schock" sitzt bei dem OK-Team immer noch sehr tief. Wir möchten uns hiermit bei allen Athletinnen und Athleten herzlichst entschuldigen!! Hätten wir nur annähernd absehen können, welche Sturmfront auf uns zukommt, hätten wir natürlich den Wettkampf nie gestartet. Die Entscheidungen die getroffen wurden, wurden auf jeden Fall nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Natürlich kann man die getroffenen Entscheidungen diskutieren und anfechten und es tut uns wirklich sehr leid welchen Gefahren ihr Athleten draußen auf der Radstrecke ausgesetzt gewesen seit. Auch werden wir natürlich Konsequenzen aus dem gestrigen Tag ziehen und jetzt den Kopf sicher nicht in den Boden stecken. Wir sind derzeit fest am Analysieren und werden aus den Fehlern, die wir gestern als Veranstalter gemacht haben, mit Sicherheit lernen. Ein riesen großer Danke gilt all jenen Hausbesitzern auf der Radstrecke, die den Sportlerinnen und Sportlern Unterschlupf gewährten und ohne zu zögern die Garagen, Haustüren und Schuppen für die Athleten öffneten. Wir hoffen zumindest auf ein bisschen Nachsicht von euch und würden uns sehr über euer weiteres Vertrauen freuen. Wir wünschen euch allen noch eine schöne, erfolgreiche und vor allem unfallfreie Saison bei besserem Wetter.
Das OK-Team

 


30.07.2012 07:50

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