Franz Höfer startet in Australien in seine zehnte Weltcupsaison
Kaum weht das erste warme Lüftchen durch Österreich, erscheinen die Triathleten auf der Bildfläche. Nicht, dass die Athleten nicht ohnehin ganzjährig trainieren, da die internationale Triathlonsaison mittlerweile 12 Monate dauert, gibt es im Prinzip keine saisonalen Pausen mehr bzw. müssen diese von den Athleten in Eigenregie geplant werden, um nicht dem Zwang zu verfallen, jeden Wettkampf mitmachen zu müssen, aber jetzt kann man
auch wieder in Österreich bei angenehmen Temperaturen im Freien trainieren. Franz Höfer zieht es in Kürze dennoch in die Ferne, da er am 26. März 2011 in Australien beim Mooloolaba ITU Triathlon World Cup in seine zehnte Weltcupsaison startet. Bereits am kommenden Samstag reist der 30-jährige Salzburger nach Down Under, um sich möglichst schnell den Bedingungen vor Ort anzupassen bzw. den Jetlag (neun Stunden Zeitunterschied)
rechtzeitig überwinden zu können.
Das zeitaufwendige Grundlagentraining für die kommende Saison absolvierte Franz Höfer zuletzt in Salzburg, davor bei einem Trainingslager mit optimalen Wetter- und Trainingsbedingungen auf Fuerte Ventura: "Die Vorbereitung war sehr hart und anstrengend für mich. Ich bin mit meinen Trainingsresultaten aber sehr zufrieden und gehe mit einem guten Gefühl zum ersten Rennen. In den letzten Wochen in Salzburg habe ich noch sehr intensiv an meiner Grundschnelligkeit gearbeitet und diese auch deutlich verbessert."
Nach dem Auftaktrennen in Mooloolaba nahe der Sunshine Coast an der Ostküste Australiens verbringt Franz Höfer dort weitere zwei Wochen, bevor er dann beim nächsten Weltcup in Japan, dem 2011 Ishigaki ITU Triathlon World Cup, starten möchte. Allerdings ist unter dem Eindruck des Erdbebens von letzter Woche und des nicht auszuschließenden atomaren Supergaus in der Nähe von Tokio derzeit ungewiss, ob dieses Rennen stattfindet. Bei all dem Leid, das die Menschen der betroffenen Region heimgesucht hat, fällt es Franz Höfer auch aus persönlichen Gründen nicht leicht, dieses Rennen zu bestreiten, auch wenn Ishigaki etwa 2500 km von der Unglücksregion entfernt liegt.
Auf jeden Fall wird Franz Höfer erst wieder Ende April 2011 nach Salzburg zurückkommen. Dann folgt eine weitere Trainingsphase in heimischen Gefilden, bevor der Spezialist für die Olympische Distanz auch in Europa an den Start geht. Geplant sind u.a. die Weltmeisterschaft in Kitzbühel und die Europameisterschaft in Pontevedra (ESP).
19.03.2011 20:24











