IRONMAN 70.3 St. Pölten: 3000er Rekordgrenze geknackt!
Als der IRONMAN 70.3 2007 zum ersten Mal ausgetragen wurde, gaben die Veranstalter als längerfristiges Ziel 2.000 Teilnehmer an. Dass der IRONMAN über die halbe Distanz in St. Pölten im Rekordtempo solche Dimensionen annehmen würde, übertrifft die Erwartungen. "Als die 3000er Marke bereits im Jänner greifbar wurde, war uns erstmals bewusst, dass wir jetzt zu den Größten weltweit zählen.", Christoph Schwarz von der Bestzeit GmbH ist nicht nur über die Größe des Rennens erfreut. Womit der IRONMAN 70.3 weiters punktet, ist das Profi-Feld. "Für dieses Jahr haben sich alle drei Sieger der vergangenen Jahre angekündigt. Ein derartiges Starterfeld hebt das Rennen zusätzlich auf ein höheres Level."
Der Gewinner des ersten Jahres Michael Göhner (GER) wird sich gemeinsam mit dem Italiener Massimo Cigana, der das Rennen 2008 für sich entscheiden konnte, mit dem Vorjahressieger Chris McCormack (AUS) messen. McCormack, der ja 2007 die Weltmeisterschaft auf Hawaii gewann, zählt nach wie vor zu den weltweit besten Langdistanz-Triathleten. Ein weiterer Anwärter auf das Siegespodest ist Marino Vanhoenacker, der sich im vergangenen Jahr einen Zielsprint mit McCormack lieferte. Der Belgier, der sein Hawaii-Ticket 2010 bereits durch seinen Sieg beim IRONMAN Malaysia im Feber sicherte, hat mit dem Rennen in St. Pölten noch eine Rechnung zu begleichen. Aus österreichischer Sicht werden Lokalmatador Alex Frühwirth und Norbert Langbrandtner um vordere Ränge kämpfen. Michi Weiss und Peter Schoissengeier, die im vergangenen Jahr die österreichischen Top Plätze belegten, sind ebenfalls wieder ganz im Feld der Führenden zu erwarten.
Auch seitens der Damen sind große Namen zu nennen. So wird Sandra Wallenhorst (GER), Vorjahressiegerin und Zweitplatzierte des IRONMAN 70.3 South Africa im Jänner 2010, wieder um den Sieg kämpfen. Sie wird gegen Erika Csomor (HUN), Gewinnerin der ersten Ausgabe in 2007, antreten. Österreich wird von Eva Dollinger, die im letzten Jahr den vierten Platz belegte, und Monika Stadlmann vertreten.
Die rund 3.000 Athleten werden in Wellen zu je 300 ins Rennen gelassen. Dadurch teilt sich das Feld von Beginn an auf und Problematiken, wie dem Windschattenfahren, wird dadurch entgegen gewirkt. Die Streckenführung kommt dem Rennen insgesamt sehr zu Gute. Die Schwimmstrecke, die in zwei Seen abgehalten wird, ist einzigartig und durch die angenehmen Temperaturen zu dieser Jahreszeit bei den Athleten sehr beliebt. Die Radstrecke führt erst 18 km auf der gesperrten Schnellstraße S33 und danach in die Weingegend, was sie mit zwei Anstiegen zu einem sehr berechenbaren Kurs macht. Die flache Laufstrecke punktet besonders durch die Eventarena, die fünfmal durchlaufen wird. Moderation, Musik, Cheerleader, Publikum und gewaltige Stimmung geben den Athleten die richtige Motivation für die Abschlussdisziplin.
Bewährt hat sich auch das Staffelkonzept, das bei keinem IRONMAN-Rennen über die volle Distanz angewendet werden darf. Für die 2010-Ausgabe sind bereits 100 Team-Anmeldungen eingegangen. Durch die Staffel-Teilnahme ist es "Neulingen" möglich, Triathlonluft zu schnuppern, man kann seine "schwache" Disziplin gekonnt umgehen oder einfach nur des Teamgedankens wegen teilnehmen.
Auch die wirtschaftlichen Zahlen können sich sehen lassen. Hochgerechnet bringt der IRONMAN 70.3 der Region rund 30.000 Nächtigungen, was einen wirtschaftlichen Nutzen von € 3,1 Mio. nach sich zieht. Der Werbewert für die Region liegt bei € 675.000,-
Durch den zusätzlichen Bonus des Voranmelderechts für den IRONMAN Austria für die teilnehmenden Athleten, wurde das Rennen zu einem der beliebtesten Rennen zur Formüberprüfung. Doch es besteht nach wie vor Potential nach oben, da das Rennen keiner Teilnahmebeschränkung unterliegt. Für die diesjährige Ausgabe sind jedoch nur mehr knapp 100 Plätze frei. Wer sich noch anmelden will, muss schnell sein.
11.04.2010 00:02








