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Kick-off für die Anti-Doping-Kampagne der SPORTUNION: Star Ribbon macht den Sport zum Star

Die SPORTUNION Österreich stellte als erster Sport Dachverband Österreichs dem Anti-Doping-Thema eine positive Kampagne gegenüber. Kick-off für die österreichweite Initiative war der Anti-Dopingkongress der SPORTUNION im Schlossmuseum Linz.
Rund 300 Teilnehmer informierten sich dabei über die Folgen von Doping, darunter auch ÖTRV Generalsekretär Herwig Grabner.

Der Wiener Universitätsprofessor und Hormonexperte Dr. Alois Gessl machte den rund 300 Teilnehmern anschaulich und teils schockierend deutlich, welche Folgen Doping für die Gesundheit der SportlerInnen hat. "Das Problem beim Doping ist insbesondere, dass es im Geheimen stattfindet. Wir wissen aus der Praxis, dass unterschiedliche Medikamente miteinander kombiniert werden. Teilweise wird die 200-fache Dosis der normalen medizinischen Anwendung eingenommen. Das führt zu einem wissenschaftlich nachgewiesenen 4,6-fach höheren Todesrisiko", so der Experte.
Mag. Andreas Schwab, Geschäftsführer der NADA, stellte die Aufgaben der NADA vor und zitierte eine erschütternde Statistik aus dem Spitzensport. Bei einer Betrachtung der Tour de France-Radsportteilnehmer der letzten Jahrzehnte sei man auf eine durchschnittliche Lebenserwartung dieser Spitzensportler von nur noch 52 Jahren gestoßen. Als Vorzeigemodell erwähnte Mag. Schwab den Österreichischen Triathlonverband der im heurigen Jahr bei einigen Großveranstaltungen Dopingkontrollen in Kooperation mit den Veranstaltern durchführte.
Werner Schwarz, Trainer des Spitzensportlers und Olympia-Fünften im Mountainbike Christoph Soukop, zeigte in seinem Statement auf, dass Weltklasse in einer Ausdauersportart auch mit richtigem Training und ohne Betrug möglich sein kann. "Es ist ja heute schon oft der einfachere Weg, sein Leistungsniveau durch Doping anzuheben, bevor versucht wird, durch richtiges Training und über die dafür notwendige Zeit den gleichen Erfolg zu erreichen. Dagegen muss man ankämpfen. Wenn ich Olympiasieger werden will, muss ich nicht dopen. Das muss auch wieder einmal gesagt werden", weist Schwarz den richtigen Weg.
Das Ziel der Kampagne ist es 50.000 Unterstützer in Österreich zu finden. Jedermann/frau kann sich auf www.starribbon.com anmelden und findet sich auf der Unerstützungsliste wieder.


16.10.2009 12:10

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