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Pech für Giglmayr bei Olympia-Premiere

Statt einer Topplatzierung und positiven vorolympischen Eindrücken bleibt Andreas Giglmayr vom ITU Dextro Energy WM Rennen in London ein defektes Hinterrad und Abschürfungen. Nach solider Schwimmleistung (34 Sekunden Rückstand zur Spitze) und zwei sensationellen Radrunden mit dem Anschluss an die Rennspitze, folgte Raddefekt und Sturz und damit das vorzeitige Aus. 
Alistair Brownlee und Helen Jenkins (beide GBR) beherrschen die vorolympischen Generalproben.

Es hätte ein weiterer maßgeblicher Schritt in Richtung Olympische Spiele 2012 für den Salzburger werden sollen. Schlussendlich bleiben jedoch nur wichtige Erfahrungswerte auf dem weiteren Weg und die Tatsache, dass der Olympiakurs bis zum vorzeitigen Ausfall ganz nach Giglmayr's Geschmack scheint.
Mit 34 Sekunden Rückstand zum schnellsten Schwimmer Javier Gomez entstieg Giglmayr mit einer soliden Leistungen dem Erholungsgewässer der Londoner im Hyde Park. Trotz des Versuchs der Spitzengruppe das Tempo hoch zu halten, formierte sich in der Folge auf der ersten beiden von sieben Radrunden eine knapp 50-köpfige Spitzengruppe mit Andreas Giglmayr im Feld der Weltbesten. Es sollte jedoch nicht der Glückstag für Giglmayr sein, den Mitte der dritten Runde hieß es plötzlich "Luft aus" beim Hinterrad seiner Rennmaschine. Folglich verlor Giglmayr beim Radwechsel knapp eine Minute und fand sich abgeschlagen auf Platz 60 nach Runde drei wieder. Des Unglücks nicht genug, war das ersetzte Hinterrad schmäler als das passende Originalrad von Giglmayr und demnach die Bremswirkung der Hinterbremse verzögert bzw. minimiert. Giglmayr bemerkte dies jedoch zu spät bzw. beim ersten ernsthaften Bremsmanöver auf seiner Aufholjagd und fand sich folglich in einer engen Kurve in der Absperrbande wieder. Abgeschürft und enttäuscht beendete er schlussendlich das Rennen nach der vierten Radrunde vorzeitig.

An der Spitze zeigte einmal mehr der junge Brite Alistair Brownlee eine beeindruckende Show. Gemeinsam mit Alexander Bryukhankov/RUS, James Elvery/NZL und Ivan Rana/ESP endeilte das Quartett dem Feld am Rad und wechselt mit 1:15 Min. Vorsprung zum Lauffinale. Hier war Brownlee der stärkste Mann des Tages und sicherte sich den beeindruckenden Gesamtsieg, genau ein Jahr vor dem Olympiarennen. Platz zwei ging an Bryukhankov. Dritter wurde Alistair's Bruder Jonathan Brownlee.

Das Damenrennen am Vortag gewann die Britin Helen Jenkins, vor Gwen Jorgensen/USA und Anja Dittmer/GBR.

Rennergebnis ITU Dextro Energy WM Series 2011 - London men

Rennergebnis ITU Dextro Energy WM Series 2011 - London women


07.08.2011 17:28

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