TOP RACE 2010 - Die Gipfelstürmer!
600 m schwimmen im Uttendorfer Badessee, 18 km und 680 Höhenmeter radeln entlang des Stubachtales zum Enzingerboden und ein 5,5 km langer Berglauf mit einem Höhenunterschied von 830 m im Weißsee Gletschergebiet erwartete die Triathleten. So malerisch die Umgebung beim TOP RACE ist, so grausam zwicken die Waden in der Zielkurve zur Rudolfshütte auf 2311 m.
Ein Crosstriathlon ist harte Arbeit und die teilten sich die Teams. Das schnellste von 33 genannten Teams war das LC Oberpinzgau mit Ernst Kreuzsaler als Schwimmer, Robert Eder als Radler und Stefan Wöhrer als Läufer. Wöhrer ließ beim Berglauf all seine Erfahrung spielen und seinen stärksten Kontrahenten, Christian Nindl vom Team Niedernsill zwischen Berg und Fells hinter sich. Das Team Niedernsill, eine durchwegs jüngere Mannschaft, gewann dafür die unter 100 Klasse mit Gernot Strobel als Schwimmer, Stefan Stadler als Radler und Christian Nindl. Stadler fuhr mit 44 Minuten in die Radbestzeit und bewies, dass er ein heißes Eisen im Rad-Stall ist. Das schnellste Mixed-Team formierte sich wieder rund um die Triathlon Grande Dame Isolde Langbrandtner. Sie kam als eine der schnellsten aus dem Wasser, übergab an Marc Hochstaffl am Rad und Herwig Brennsteiner erklomm den Sieg für das Sport 2000 Günther Team 1. Das Team 2 von Sport 2000 Günther gewann die 130 plus Klasse. Frauenpower gabs in der Damenwertung mit dem Sieg für die Flying Climbers.
Nur die Harten starten beim TOP RACE in der Einzelwertung und die schnellste Dame unter ihnen war wieder Lokalmatadorin Andrea Höller. Dieses mal hatte sie gegenüber ihrer Dauerkonkurrentin Dominique Angerer die Nase vorn. Warum? Wenn es bergauf geht, ist Andrea Höller nicht nur im Winter auf den Tourenski, sondern auch im Sommer radelnd und laufen eine Macht.
Am liebsten bergauf ist auch Robert Hotter unterwegs. Trotz seiner Wiener Herkunft, fühlt er sich in jeder Steigung pudelwohl, was auch an seiner 10-jährigen Rennrad-Karriere liegt. Robert Hotter lag nach dem Schwimmen etwas hinten, hängte sich beim Radeln in den Windschatten von Stefan Stadler, ging mit Vorsprung und Taktik in den Berglauf und konnte das letzte Guthaben bis in das Ziel retten. Auf seinen Fersen lag kein geringere als Gerhard Sinnhuber, der TOP RACE Triumphator aus dem Vorjahr.
Waltraud Berger gewann die Masters 40-Wertung der Damen und Josef Huber die Masters 50. Ein wahrlich junger Hupfer war mit Patrick Lang aus Roth (GER) unterwegs. Er stieg als erster aller Teilnehmer aus dem Wasser und gewann letztendlich die U-23-Wertung. Der Ungar Csaba-Peter Sipicki holte die Elite 1-Wertung und Andreas Daxberger die Elite 2.
Nach der brodelnden Stimmung am Start, heißen Asphaltkilometern und Gipfelgefühlen im Ziel, wurde der TOP RACE mit einem Feuerwerk für seine Athleten beendet und die Vorfreude auf 2011 eröffnet. Das Datum: 11.6.2011.
14.06.2010 10:38








