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Triple Gold für Paraduathleten

Maximale Ausbeute für Österreichs Paraduathleten bei der WM in Gijon. Thomas Frühwirth (SU TRI Styria), Oliver Dreier (SIG Harreither) und Martin Falch (Raika Tri Team Telfs) sicherten sich in ihrer Klasse jeweils die Goldmedaille. Wir gratulieren dazu ganz herzlich!

Thomas Frühwirth zu seinem Rennen:
"Es war hart, vor allem der Spanier Botello bot mir Gegenwehr. In der ersten Wechselzone war ich ja noch knapp hinter Ihm, aber durch den schnellen Wechsel konnte ich mich vor ihn setzen und habe dann bis ins Ziel brutal beißen müssen. Ich wusste ja, dass ich für die abschließenden 2,5 Km im Rennrollstuhl einen kleinen Vorsprung benötige. Die 2min im Ziel haben dann gut gereicht!
Etwas kritisch muss ich es aber trotzdem sehen, denn die 3 besten Rollstuhl-Duathleten der Welt waren nicht am Start und so bin ich halt in die Presche gesprungen, hätten ja aber kommen können.
Ich freue mich richtig, dass ich einen Monat nach dem Double-Ironman, auch auf der Kurzstrecke zeigen konnte, dass ich hart und schnell fahren kann! Ich habe mir nur 4 Tage Pause gegönnt und bin dann ins intensive Kurzstreckentraining eingestiegen. Bei Leistungsüberprüfungen am Olympiastützpunkt Salzburg im Handbike und vor allem im Rennrollstuhl zu Beginn der Woche hat sich der Erfolg schon angedeutet. Im Rennrollstuhlfahren habe ich noch Potenzial, auch wenn ich heuer stark zulegen konnte. Es gibt noch viel zu tun! Wie immer!
Besonders erfreulich ist auch, dass der unterschenkelamputierte Martin Falch und der armamputierte Oliver Dreier ebenfalls in Ihren Klassen Gold holen konnten. Österreich ist im Paratriathlon und Duathlon eine der Topnationen!

Oliver Dreier zu seinem Rennen:
"Die Spanier legten - für meinen Trainingsstand - ein enorm hohes Tempo beim Laufen an den Tag, im Wissen, dass Radfahren nicht zu ihrer Topdisziplin zählt. Schon auf den ersten 2,5 km riss ich einen Zeitrückstand von 20 Sekunden auf, bei den nächsten 2,5 km sogar fast 1 Minute, doch ich ging mein Tempo kompromisslos weiter und sehnte mich zum Wechsel auf das Rad.
Ein sehr flacher Kurs, ermöglichte mir nur eine sehr langsame Aufholjagt. Die einzige Chance sehend gab ich alles und fuhr in der dritten Runde an die Spitze, die ich auch bis zur letzten Runde, der Vierten, hielt. Im Wissen, dass noch ein 2,5 km Lauf folgte, musste ich natürlich schauen soviel Vorsprung als möglich zu erlangen.
Innerhalb einer Minute wechselte ich in die Laufschuhe, doch den gewohnten Schritt fand ich nur langsam. Zum Schluss, schon jubelnd beim Zieleinlauf, teilte mir ein Zuseher aus der Menge mit, dass von hinten Gefahr drohte. Ich mobilisierte noch einmal alle Kräfte und lief dann kurz vor meinem Konkurrenten ins Ziel --> Weltmeistertitel!"

 


26.09.2011 06:34

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