Vorläufige Stellungnahme Öst. Staatsmeisterschaft der Damen, Wien/Donauinsel
Über die offizielle Mailadresse des ÖTRV wurde seitens der Athletin Irina Kirchler und Herrn Mag. Manuel Fasser am 13.06.2010 der Verdacht des unlauteren Wettbewerbes beim Radbewerb des Damenrennens geäußert. Konkret wird in diesem Mail der Athletin Lydia Waldmüller unter anderem vorgeworfen, Teile des Rennens im Windschatten von Begleitmotorrädern absolviert zu haben.
Dem im Mail von Irina Kirchler und Manuel Fasser definierten Ersuchen einer raschen internen Behandlung der Causa sind wir unter Ausschöpfung der uns derzeit zur Verfügung stehenden Möglichkeiten seit 13.06.2010 entsprechend nachgekommen.
Eine wider zu erwartende externe Beurteilung der Sachlage ließ in den letzten zwei Tagen den Spielraum für Spekulationen und Schuldzuweisungen freien Lauf, womit wir auch ohne dass dem ÖTRV fristgerecht ein offizielles Protestformular übermittelt wurde, die interne Prüfung der Causa eingeleitet haben.
Festzuhalten bleibt dabei, dass aus derzeitiger Sicht und auf Grund des bisherigen Ermittlungsstandes kein Beweismaterial vorliegt bzw. dem Verband vorgelegt wurde, welches den Vorwurf des Windschattenfahrens hinter Begleitmotorrädern bestätigen würde.
Abschließend erachten wir es als sehr bedauerlich, dass gerade in der Phase der Internationalen Olympiaqualifikation, wo die vollste Konzentration von Sportlern der Ausübung des Leistungssport gelten sollte, derartige Szenarien der Ausschöpfung des Leistungspotentials sicherlich nicht förderlich sind.
Soviel zum derzeitigen Ermittlungsstand in dieser Causa!
Für den Öst. Triathlonverband
Präs. Walter Zettinig Herwig Grabner
Präsident Generalsekretär
15.06.2010 14:17








