Langdistanz-Ö(ST)M morgen in Klagenfurt
Die Ironman-City in der Klagenfurter Ostbucht brodelte schon am Freitag. Hunderte Athletinnen und Athleten holten ihre Startnummern ab, ebenso manch sportliche Souvenirs, die sie für alle als „Eiserne“ erkennbar machen. Von 3.000 Startern kommen heuer 1.100 aus Österreich. Der Rest verteilt sich auf 70 Nationen. Von Politik und Wirtschaft heißt es, der Ironman strahle längst weit über Kärnten hinaus, sagte Helmut Micheler vom Tourismusverband Klagenfurt: „Wir haben neun Millionen Euro Wertschöpfung, 50.000 Nächtigungen, davon 10.000 bereits in der Vorsaison, das ist in der Zeit, wenn die Athletinnen und Athleten schon vorbereitend ein erstes Mal nach Klagenfurt und dann an den Wörthersee kommen. Es ist ein unglaublicher Wirtschaftsfaktor, der uns da gerade zu dieser Zeit einen richtigen Push in Klagenfurt gibt.“ Heuer werden wieder die nationalen Langdistanztitel im Rahmen des Rennens ausgetragen. Über 220 Athlet:innen haben insgesamt dafür gemeldet. Um 06:30 Uhr (Profi Herren) bzw. 06:40 Uhr (Age Group) fällt der Startschuss.
Strecken werden genau kontrolliert
Die Schnellsten werden am Sonntag nach acht Stunden im Ziel erwartet. Das Organisationsteam ist dank der 2.000 Freiwilligen und Einsatzkräften für alles gerüstet. Zuletzt sorgte in Hamburg ein Sabotageakt mit Metallsplittern auf der Strecke für Reifenschäden und Stürze. Polizei und Organisationsteams in Kärnten sind ständig unterwegs und kontrollieren die Strecken, bevor sie freigegeben werden, sagte Organisator Patrick Schörkmayer: „Wir hoffen, solche Vorkommnisse vermeiden zu können.“
Zudem sind die Organisatoren im ständigen Austausch mit den Gemeinden, sagte Schörkmayer: „Wir pflegen da einen sehr engen Kontakt, sind für alle Anrainer jederzeit erreichbar, um Auskünfte zu geben, wie man wohin kommt.“
Quelle: ORF Kärnten
13/06/26 15:58 zurück