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NADA Austria: 10 Jahre im Dienste der sauberen Sportlerinnen und Sportler 

26.11.2018

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Vizekanzler und Sportminister Heinz-Christian Strache gratulierte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Nationalen Anti-Doping Agentur NADA Austria zum zehnjährigen Bestehen und betont die Wichtigkeit der Anti-Doping Arbeit.

Rund 30.000 Dopingproben innerhalb und außerhalb von Wettkämpfen und ca. 2.000 Vorträge und Schulungen im Nachwuchs- und Spitzensport – das sind nur einige der Zahlen, die in den vergangenen zehn Jahren von der heimischen Anti-Doping Agentur für den sauberen Sport in Österreich geleistet wurden. Positive Analysen und weitere Verstöße gegen die Anti-Doping Bestimmungen wie Besitz, Handel oder Weitergabe von verbotenen Substanzen oder Methoden führten zu 132 Verfahren vor der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission, die neben sieben lebenslangen Ausschlüssen insgesamt 279 Jahre an Sperren zur Folge hatten.

Im Rahmen der 10-Jahresfeier der NADA Austria hielt Sportminister Strache fest: „Doping ist Betrug und hat weder im Spitzensport, noch im Breitensport etwas verloren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NADA Austria arbeiten rund 30.000 Stunden pro Jahr, um das Recht unserer Sportlerinnen und Sportler auf fairen, sauberen und gesunden Sport bestmöglich zu schützen.“
Unter den Gratulanten befanden sich neben den Vertretern der heimischen Sportcommunity auch internationale Kollegen, zu denen die NADA Austria ein sehr gutes Verhältnis pflegt. Für NADA-Geschäftsführer Mag. Cepic ist die internationale Zusammenarbeit von zentraler Bedeutung: „Unsere Sportlerinnen und Sportler stehen tagtäglich im Wettkampf mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern. Daher ist es besonders wichtig, dass die Anti-Doping Arbeit weltweit auf gleichem Niveau stattfindet, sowohl was die Kontrollen, aber auch die Prävention betrifft.“

Dies war auch der Tenor der Podiumsdiskussion, an der die ehemalige Weltklasse-Beachvolleyballerin Doris Schwaiger-Robl, der Paralympic-Schwimmer Andreas Onea und der junge Triathlet und Langläufer Jan Bader teilnahmen. Die Ereignisse der letzten Monate und Jahre haben gezeigt, dass in der weltweiten Anti-Doping Arbeit entscheidende Veränderungen notwendig sind, um sicherzustellen, dass Dopingkontrollen und Verfahren auch international von unabhängigen Anti-Doping Organisationen durchgeführt werden.

"Der Schutz der sauberen Sportlerinnen und Sportler steht seit 10 Jahren im Zentrum der Arbeit der NADA Austria. Der österreichische Weg der Anti-Doping Arbeit gilt anderen Ländern als Vorbild und das soll auch in den nächsten Jahren so bleiben", so die NADA.

Quelle: NADA

© Andy Wenzl/BMÖDS

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