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Österreichs Triathlonnachwuchs zählt zu den besten Europas

03.10.2018

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Mit kontinuierlichen Spitzenergebnissen von März bis September konnte Österreichs Triathlonnachwuchs auch heuer wieder international aufzeigen. Mit zahlreichen Topplatzierungen konnte man den großartigen 2. Gesamtplatz im europäischen Nationenranking unter 32 Nationen belegen.

Nur die jeweils drei besten Nachwuchstriathleten (m/w) mit deren besten drei Junioren Europacup- und EM-Ergebnissen werden für das Ranking berücksichtigt. Aber auch nur dann, wenn diese unter den 20 besten Athleten beim jeweiligen Rennen waren.

Während Magdalena Früh (1. TTC Innsbruck, T) beim Heim-Europacup in Kitzbühel mit dem 4. Platz noch knapp am Podium vorbeilief, konnte sie Anfang August mit einem Sieg in Riga (LAT) die Punktejagd für die österreichischen Athleten starten. Denn nur eine Woche später feierte Tjebbe Kaindl (Wave Tri-Team TS Wörgl, T) nach drei 4. Plätzen seinen ersten internationalen Podiumsplatz (3.) in Zilina (SVK). Wiederum nur eine Woche später führte Pia Totschnig (Raika Tri Telfs, T) einen österreichischen Dreifachtriumph vor Lisa Hufnagl (PSV Tri-Linz, OÖ) und Anna Piskacek (Triathlonclub Kagran, W) in Tulcea (ROM) an. Wertvolle Punkte holte abschließend noch Lena Baumgartner mit dem 2. Platz in Zagreb (CRO), nachdem sie wenige Wochen zuvor als Siegerin des Junioren-Europacups in Bukarest (ROM) leider disqualifiziert wurde (falscher Weg in Wechselzone).

Der krönende Höhepunkt war im heurigen Jahr aber sicherlich der Junioren-Vizeeuropameistertitel von Magdalena Früh in Tartu (EST). Im individuellen Juniorenranking belegte sie letztendlich den sensationellen 2. Platz. Bei den Junioren platzierte sich Tjebbe Kaindl mit dem 5. Rang ebenso im europäischen Spitzenfeld.

„Ich bin sehr zufrieden! Einige der Punktelieferanten vom Vorjahr sind zur U23 aufgestiegen. Dass wir erneut wieder einen Podiumsplatz einnehmen ist großartig und zeigt, dass nicht nur alles von zwei Athleten abhängt. Das ist ein schöner Erfolg für das gesamte Nachwuchsteam! Gekrönt wurden diese Leistungen durch die Silbermedaille von Magdalena Früh bei der Junioren-EM und die Bronzemedaille von Jan Bader bei der Jugend-EM“, freut sich ÖTRV-Sportdirektor Robert Michlmayr.

Auch ÖTRV-Präsident Walter Zettinig, der sich in Kitzbühel, Tabor und Zagreb selbst ein Bild von den großartigen Leistungen machen konnte, ist begeistert:„Das ist sensationell! Wir sind stolz auf unsere Nachwuchshoffnungen! Die gute Arbeit in den einzelnen Vereinen und die ausgezeichnete Verbandsstruktur im gesamten Sportbereich ermöglicht es, dass wir so erfolgreich sind. Die Geschlossenheit und der Teamgeist des gesamten Teams, wo jeder jedem hilft, sucht zudem seinesgleichen!“

Endergebnis ETU Junioren Nationenranking 2018

1. Frankreich, 5.694 Punkte
2. Österreich, 5.003 Punkte
3. Italien, 4.989 Punkte

Das Gesamtranking finden Sie: hier

Team Austria bei der Junioren-EM in Tartu (EST), © ÖTRV

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